Mittwoch, 12. November 2008

Dienstag, 8. April 2008

Ohr auf die Handfläche gelegt

Ich höre meine Wanduhr ticken... Tick tack, tick tack, tick, tack.
Wenig später hat mein Ohr sich an ein leiseres Geräusch gewöhnt... Es pocht. Bumm ... , bumm , bumm. Mein Herz. Ich vergleiche den Rhythmus meines Herzens mit anderen Sinneseindrücken. Ich merke, dass meine Hand sich im gleichen Takt ein winziges Stückchen anhebt. Dieser Druck ist so stark, dass mein Kopf sich mithebt.
Das ist es nun... Mein Herz. Es schlägt munter vor sich her. Mal schneller, mal langsamer. Je nach dem, an was ich Denke oder tue, variiert die Frequenz. Doch bewust kann ich die Geschwindigkeit nicht beeinflussen. Das ist auch gut so... Sonst wäre ich jetzt bestimmt nicht mehr am Leben

Wie mein Herz so schlägt, mache ich mir Gedanken. Gedanken über das Leben... An was für einem dünnen Faden es doch hängt. Würde diese Pumpe nur für wenige Minuten aussetzten, befände ich mich auf einer Einbahnstraße in den Tod.
Aber das tut mein Herz nicht... Es schlägt munter weiter. Immer extrem zuverlässig. Ob ich schlafe, oder Hochleistungen vollbringe. Seit über 21 Jahren. Woher ich das weiß? - :)

Ja... In manchen dunklen Stunden hatte ich mir wirklich gweünscht, mein Herz würde nicht mehr schlagen. "dann wäre endlich alles vorbei" Hatte ich mir gesagt.

Ich bin froh, dass nicht schon alles vorbei ist. Das Leben ist wie der Kopf, der auf meiner Hand liegt... Auf und ab, auf und ab, auf und ab. Was wäre das Leben ohne Aufs und Abs? Was wäre das Meer ohne Wellen? - nur ein See! Wie sollte der schöne Sand zustandekommen? Wo bliebe das beruhigende rauschen des Wassers?
Was wäre eine Batterie ohne den Minuspol?

Was auch immer kommt. Man muss das beste daraus machen. Hinsetzen und Verzweifeln bringt nichts. Das Leben ist ein Kampf. Jeder hat die Kraft, aus diesem Kampf siegreich hervor zu gehen... Wenn er nur nie aufgibt.
Das Herz gibt auch nicht einfach auf. Nein - so lange es die möglichkeit hat, pumpt es Blut durch meinen Körper Mit all seiner Kraft. So lange mein Herz nicht aufgibt, will ich das auch nicht tun.

Montag, 24. März 2008

Sonntag, 23. März 2008 - ein frischer Tag

Versammlung (Diavortrag über Venezuela von Bruder Heinz. M.), Freizeitpark Nord in Duisburg, Spieleabend bei D und D R.
.. Ach ja, ein Mädchen, dass tiefe Kerben auf meinem Herzen hinterlassen hat, war auch dabei. Hatte mal viel mit Ihr telefoniert.

Heutiges Lied: "video killed the radiostar"

Donnerstag, 28. Februar 2008

Back 2 Work

Zrück an die Arbeit... ach ja...die liebe, gute Arbeit. 9 Stunden Des Tages weg. 8 Stunden schlafen... 9+8=17
Ein Tag hat 24 Stunden... 24-17=7
7 Stunden.

Geh, iß deine Speise mit Freuden, und trink deinen Wein mit gutem Herzen, denn der [wahre] Gott hat bereits Wohlgefallen gefunden an deinen Werken. Mögen sich deine Kleider bei jeder Gelegenheit als weiß erweisen, und Öl fehle nicht auf deinem Haupt. Sieh das Leben mit der Ehefrau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, die ER dir gegeben hat unter der Sonne, alle Tage deiner Nichtigkeit, denn das ist dein Anteil am Leben und an deiner harten Arbeit, mit der du hart arbeitest unter der Sonne. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst.

Prediger 9

Sonntag, 3. Februar 2008

Home, sweet home

So, Zivizeit ist zu Ende. War neun Monate von zu Hause weg. In einer konsumarmen Umgebung auf dem Land irgendwo in Kalletal. In einem Seniorenheim.

War ja mal ne schöne Erfahrung, diese Abgeschiedenheit und die intensive Arbeit mit Menschen, aber zu Hause ist es doch noch am schönsten.
Habe in Kalletal sehr viel gelernt. Bin nachdenklicher geworden. Sehe Zeit als wertvoller an, als früher. Gucke jetzt mehr auf die Uhr, wenn ich vorm PC oder Fernseher sitze.
Kurz gesagt: ich lebe bewuster.

Wenn ich sehe, wie schnell man Alt wird... dann möchte ich schon die (kurze) Zeit, die ich als gesunder Mensch habe sinnvoll nutzen.
Ich lese mehr. Vor allem in der Bibel. Bin gerade bei den Sprüchen Salomos. In den ersten versen wird gesagt, wofür Sie geschrieben sind:
...um Weisheit und Unterweisung zu kennen, um Worte des Verstandes zu verstehen, um zu empfangen einsichtsvolle Unterweisung, Gerechtigkeit und Recht und Geradheit; um Einfältigen Klugheit zu geben, dem Jüngling Erkenntnis und Besonnenheit.


Also hat mir viel gebracht, dieser Zividienst. Müsteich ihn nochmalableisten würde ich ihn wieder dort machen.